IAPT vs. CORONA

Unsere gelebte IAPT-Mission ist es die additive Produktion zu industrialisieren und dadurch die Produkte der Zukunft ressourcen- und energieeffizient zu gestalten. Daraus abgeleitet ist es uns ein dringendes Anliegen, in einer Zeit in der schnelle Hilfe durch 3D-gedruckte Komponenten leben Retten kann, einen aktuellen Beitrag zu leisen.

Deshalb sind wir schon seit Beginn der Krise darin engagiert, verschiedene 3D gedruckte Bauteile länderübergreifend zur Verfügung zu stellen, um Versorgungsengpässe zu überwinden. Das geht von Türöffnungshilfen über die mittlerweile allgegenwärtigen Gesichtsvisiere und Masken bis hin zu Adaptern und Gehäusen für Beatmungsgeräte.

 

Druck von Face Shields für die Johanniter

In Kooperation mit der Allianz Generativ und Mobility Goes Additive haben wir am Fraunhofer IAPT insgesamt 300 Visierhaltern für die Johanniter Unfallhilfe gedruckt.

 

Give a Breath Challenge

Zusammen mit dem Fraunhofer ITEM und der Firma Aircontrols konnten wir das geballte Wissen aus der Beatmungstechnik und dem 3D-Druck zusammenbringen und so gemeinsam den Smart CPAP entwickeln. Das Gerät soll dezentral gefertigt und für einen schnellen, sicheren Einsatz bereitgestellt werden.

Zuwendungen für das UKE

Für das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) haben wir in Kooperation mit dem iLAS über 1.000 Kopfhalterungen für Atemschutzmasken gedruckt und ausgeliefert. Zusätzlich stellten wir dem UKE diverse weitere Prototypen wie Gesichtsmasken und Face-Shields zur Verfügung.

Hilfe für Spanien

Uns erreichten auch Hilferufe über die Grenzen hinaus. Für ein spanisches Krankenhaus haben wir 300 Adapter für Atemmasken gedruckt.

Wir danken Airbus, die uns beim Versand und der Auslieferung tatkräftig unterstützt haben.

Wir helfen Schulen

Eine Grundschule in Hamburg kam direkt auf uns zu und bat uns Face Shields für sie zu drucken.

Für das Kollegium wurden 30 Face-Shields benötigt, damit die Kinder, anders als bei den normalen Masken, die Mimik der Lehrer sehen können.

 

DualAdapter Easybreath

Mit unserem Technologiepartner CompriseTec und dem Bundeswehrkrankenhaus haben wir Kompetenz in den Bereichen Spritzguss, Anästhesie und additive Fertigung gebündelt, um ein eine Maske zu entwickeln, welche sowohl für PSA als auch für Beatmungszwecke eingesetzt werden kann.

3D-gedruckte Spritzgusswerkzeuge

Mit unseren Partnern atka und CompriseTec, haben wir Formeinsätze aus Stahl und Aluminium mit konturnahen Kühlkanälen entwickelt und gedruckt, um Face-Shields und den DualAdapter für die “Easybreath-Maske” in deutlich höherer Stückzahl bei geringeren Kosten bereitstellen zu können.

MobiMed: Mobiler 3D-Druck

In dem Anti-Corona-Eigenforschungsprojekt „MobiMed“ entwickelt das IAPT eine mobile Fertigungszelle im 20-Fuß-Containerformat, die der flexiblen Produktion von medizinischem Zubehör in Krisengebieten dienen soll.