Messung am Synchrotron für komplexe Bauteile und Prozesse
Das Fraunhofer IAPT weitet seine Kooperation mit DESY aus und bietet der produzierenden Industrie Synchrotoronmessungen an PETRA III, einer der weltweit leistungsstärksten Röntgenquellen.
Manche Werkstoff- und Prozessfragen lassen sich im Labor nicht klären. Entweder fehlt eine ausreichende Auflösung, das Bauteil ist zu komplex oder der Prozess müsste in Echtzeit beobachtet werden. Das Fraunhofer IAPT liefert in Kooperation mit DESY auch in diesen Fällen Antworten.
Messungen am Synchrotron ermöglichen beispielsweise exakte Materialcharakterisierungen, die sichere Ermittlung der Qualität dickwandiger oder komplex geformter Bauteile oder die Optimierung von Prozessen.
Die wirtschaftliche Alternative zu langwierigen Studien
Was im Labor einen Tag oder mehrere Wochen dauert, liefert die Synchrotron-Analytik bei gleicher oder besserer Datenqualität in Sekunden bis Stunden. Automatisierte Probenwechsel und -auswertungen ermöglichen es, zahlreiche Proben in kürzester Zeit zu messen und zu analysieren.
Das Verfahren beschleunigt den Weg von der Fragestellung zum verwertbaren Ergebnis. Innovationszyklen verkürzen sich deutlich. Unternehmen profitieren von schnelleren Iterationen, kürzerer Time-to-Approval und geringeren Kosten.
Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT