Mit angewandter Forschung zu Technologieführerschaft
Kürzlich bemerkte die Ökonomin Philippa Sigl-Glöckner in einem Beitrag des Deutschlandfunks zum Standort Deutschland, dass unser Forschungssystem mit Ländern, die viel größer sind, mithalten könne. Beispiele seien Fraunhofer-Institute oder Spitzenuniversitäten.
Möglichkeiten gäbe es demnach genug, damit Deutschland wieder in mehr Bereichen die Technologieführerschaft übernehme. Dann stellte Sigl-Glöckner die aus ihrer Sicht entscheidende Frage: »Wie schafft man es, aus dieser Forschung wieder eine innovative Industrie zu machen … und auch dafür zu sorgen, dass aus dieser tollen Forschung, diesen tollen Ideen neue Unternehmen entstehen können?«
Genau diese Frage motiviert auch uns.
Ob unser Fraunhofer-Leistungszentrum IAMHH® mit seinem Engagement für Start-ups, ob unser Neubau mit drei AM-Fertigungsrouten für die lokale Industrie am Innovationspark Bergedorf oder unsere Forschung, die immer den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen Additiver Innovationen im Blick hat - wir sehen uns genau dort: An der Schnittstelle von Forschung zu industrieller Anwendung. Dort, wo unsere Forschung Industrie innovativ und wettbewerbsfähig macht und wo unsere Ideen neuen Unternehmen das Fundament und den Motor liefern.
Lassen Sie uns gemeinsam kein geringeres Ziel anstreben, als wieder in mehr Bereichen die Technologieführerschaft zu übernehmen.
Prof. Dr. Ingomar Kelbassa
und das Team des Fraunhofer IAPT
Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT