Hamburg industrialisiert die Additive Fertigung

IAMHH e.V. als Antwort auf den Hamburger Masterplan Industrie

Hamburg ist Tor zur Welt und die umsatzstärkste Industriestadt Deutschlands. Wo, wenn nicht hier, sollte ein Netzwerk für die Innovationen entstehen, die der Industrie zu Relevanz und internationaler Wettbewerbsfähigkeit verhelfen?

Im Handlungsfeld »Innovation und Digitalisierung« des Hamburger Masterplan Industrie 2023 hat Hamburg sich das Ziel gesetzt, den Einsatz neuer Technologien in der industriellen Produktion zu befördern, die Digitalisierung voranzubringen und den bidirektionalen Transfer von Wirtschaft und Wissenschaft zu stärken.

Vor diesem Hintergrund schlossen sich das Fraunhofer IAPT, das 3D-Druck Nord Netzwerk, der Industrieverband Hamburg (IVH) und die Handels- sowie Handwerkskammer zusammen und gründeten Ende 2024 gemeinsam mit Hamburger Unternehmen und Einrichtungen aus Politik und Forschung den Verein »Industrialized Additive Manufacturing Hub Hamburg (IAMHH e.V.)«. Tatkräftige Unterstützung und finanzielle Förderung erhält der Verein von der Behörde für Wirtschaft und Innovation (BWI) und der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) der Stadt Hamburg.

Verstärkung vom Fraunhofer-Leistungszentrum IAMHH® 

Parallel bewilligte die Fraunhofer-Gesellschaft dem Fraunhofer IAPT ein Fraunhofer-Leistungszentrum. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Leistungszentrum IAMHH initiiert und koordiniert der IAMHH e.V. insbesondere Verbundvorhaben für vorwettbewerbliche Entwicklungsstadien neuer Technologien.

Das gemeinsame Ziel: Additive Produktion als disruptive Technologie über alle Branchen hinweg in die industrielle Anwendung zu überführen - und Antworten auf drängende Fragen unserer Gesellschaft zu liefern. 

Fraunhofer IAPT stellt Vorstand für IAMHH e.V.

Fraunhofer IAPT stellt als Initiator, Treiber und Gründungsmitglied den Vorstandsvorsitzenden

Als Initiator, Treiber und Gründungsmitglied des »Industrialized Additive Manufacturing Hub Hamburg (IAMHH e.V.)« stellt das Fraunhofer IAPT mit Prof. Dr. Ingomar Kelbassa den Vorstandsvorsitzenden des neu gegründeten Vereins. Zusammen mit Mahendran Reddy, Senior Vice President Global Ecosystems bei Fehrmann Materials X GmbH, und Lennard Stoever, CFO der Zellerfeld R&D GmbH, leitet Prof. Dr. Ingomar Kelbassa, Institutsleiter der Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT und Institutsleiter des Instituts für Industrialisierung Smarter Materialien ISM der TUHH, die Tätigkeiten von IAMHH e.V.

Das Netzwerk des IAMHH e.V. umfasst rund 100 Organisationen aus Industrie und Forschung. Der Fokus des Vereins liegt auf gemeinsamen Projekten, um neue Technologien zu entwickeln und zu testen, bevor sie auf den Markt kommen. Die Maßnahmen bewegen sich im vorwettbewerblichen TRL (Technology Readiness Level) Bereich von 3 bis 6. Zusammen erforschen, entwickeln und validieren die Partner ihre Ideen, bevor sie kommerziell nutzbar gemacht werden können.

Additive Fertigung als Chance für die Industrie

 

Leistung für Hamburg

Seit Januar 2025 fördert das Fraunhofer-Leistungszentrum IAMHH® in der Metropolregion Hamburg den Transfer von Innovationen der Additiven Produktion in die industrielle Anwendung.

Vereint für AM

Der Verein IAMHH e.V. ist Kernpartner des Leistungszentrums IAMHH®. Wirtschaft und Forschung profitieren vom Austausch in der Branche und Zugang zu geförderten Forschungs- und Transferprojekten.

Pilotprojekt

Das erste Verbundvorhaben im Rahmen von IAMHH e.V. befasst sich mit dem Aufbau einer Kreislaufwirtschaft für die Additive Produktion mit Polymeren in der Metropolregion Hamburg. Der Kick-off hat bereits im Dezember 2024 stattgefunden.

Gründungsmitglieder

IAMHH e.V. startet mit 10 Gründungsmitgliedern aus Politik, Forschung und Industrie. An einer Mitgliedschaft bei IAMHH e.V. interessierte Organisationen können ab sofort Mitgliedsanträge stellen.

Pressemeldung

Hamburg, 18.12.2024 - Politik, Wirtschaft und Forschung in Hamburg setzen auf Additive Produktion als Schlüssel für Deutschlands industrielle Zukunft

  • IAMHH ist die Abkürzung für Industrialized Additive Manufacturing Hub Hamburg. Sie wird gleichermaßen vom Verein IAMHH e.V. als auch im Namen des Fraunhofer-Leistungszentrums IAMHH genutzt. Das gemeinsam genutzte Akronym unterstreicht das gemeinsame Ziel, mit additiven Innovationen aus Hamburg Impulse zur Sicherung des Industrie- und High-Tech-Standorts Deutschland zu sichern.